Äpfel-Deutschlands Lieblingsobst

 

 

Einen Apfel am Tag-Arzt gespart!“ – „An apple a day keeps the doctor away.“

Die Aussage wundert nicht, wenn man weiß, dass ein durchschnittlicher Apfel über 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen in sich versteckt. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien. Er ist gut zu Zähnen und Darm, Trauben- und Fruchtzucker liefern schnell Energie. Ganz wichtig dabei ist, die Äpfel vor dem Verzehr am besten nicht zu schälen. Die Vitamine sitzen in der Schale! Bis zu 70 Prozent der Vitamine sind in der Apfelschale oder direkt darunter. Wer Äpfel schält, schält also auch die wichtigen Vitamine ab. Die Schale ist zudem reich an Eisen, Magnesium, ungesättigten Fetten und bioaktiven Substanzen. Zwischen 5 und 35 Milligramm Vitamin C – abhängig von der Sorte.

Die Vitaminbomben sind nicht nur gesund, sie helfen auch, das Gewicht zu reduzieren. Der Ballaststoff Apfelpektin quillt im Magen auf, regt die Verdauung an und sorgt so für das entsprechende Sättigungsgefühl.

Statistisch gesehen isst jeder Deutsche im Schnitt 20-25 kg. Kein Wunder bei dem Alleskönner!

Er gilt auch als alt bewährtes Hausmittel gegen z.B. Durchfall. Einfach einen Apfel mit Schale reiben und essen. Bei Heiserkeit kann man gebratene Äpfel mit Honig essen.

Seit der Ausbildung von Harm Nöhre zum Obstbauern in den Jahren 1997-1999 sind nun schon viele Jahre vergangen.Im Jahr 2000 pflanzten wir unsere ersten 3.500 Apfelbäume.Mittlerweile kümmern wir uns mit Begeisterung, Leidenschaft und jahrelanger Erfahrung um über 8.000 Apfelbäume.

Damit wir Ihnen den ganzen Winter frische Äpfel anbieten können, nutzen wir modernste Kühllager nach deutschen Richtlinien. Sie sind für die Langzeitlagerung ausgerüstet, in denen man zusätzlich die Luftzusammensetzung kontrollieren kann. Nach der Ernte werden die Kühlzellen luftdicht verschlossen, die Temperatur wird auf 1,5 – 2 °C gesenkt und der Sauerstoffgehalt reduziert. So wird auf natürliche Weise die Atmung der Äpfel verlangsamt und der Stoffwechsel reduziert- das „Gute-Nacht-Lied“ wird angestimmt und unsere Äpfel schlafen….

Dieses Verfahren bedarf natürlich einer stetigen Kontrolle, die bei uns selbstverständlich zur „Chefsache“ gemacht wurde.

Sein besonders wachsames Auge hat der Chef ebenfalls im Frühling bei sinkenden Temperaturen auf unsere Apfelplantagen. Sollte es noch einmal zu Frost kommen, wenn die Bäume bereits anfangen zu blühen, schützen wir unsere Pflanzen mit der Frostschutz-Beregnung. Verpasst man den richtigen Zeitpunkt, kann es sein, dass die empfindlichen jungen Blüten erfrieren. Im Umkehrschluss können sie nicht mehr befruchtet werden und auch keine Äpfel mehr hervorbringen. Sobald die Temperaturen auf 0 Grad bis 0,5 Grad absinken, setzen wir unsere Beregnungsanlage ein. Das funktioniert ähnlich wie bei einem handelsüblichen Rasensprenger. Wir „zielen“ nur über die Baumkronen. Wichtig ist, dass die Beregnung nicht unterbrochen wird.  Wenn die Beregnung ausfallen sollte, friert die Blüte durch, denn es kommt statt einer Wärmeabgabe zu einem Wärmeverlust durch Verdunstungskälte.

Was unseren Chef Nerven und graue Haare kostet, bietet für den Spaziergänger und Fotografen am nächsten Tag ein wunderschönes Bild. Jeder einzelne Ast, jeder kleinste Zweig ist mit einer atemberaubenden glitzernden Eisschicht überzogen.

Wie lagere ich meine Äpfel?

Äpfel mögen es kühl. Wir empfehlen eine Lagerung in Plastikbeuteln mit kleinen Luftlöchern, an kühlen -möglichst frostfreien-Orten bei ein bis drei Grad. Der Plastikbeutel sorgt dafür, dass die Früchte nicht so schnell schrumpelig werden. Wie auch bei der Lagerung der Kartoffeln sollte man bei Äpfeln auf die Nachbarschaft achten. Das Reifegas Ethylen lässt auch andere Früchte wie Bananen schneller reifen, wenn sie zusammen mit Äpfeln gelagert werden.